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Popkomm minus Illegal

Das Netaudio Festival zelebriert jedes Jahr Netzkultur und freie Musik in Berlin und London.
Vier Tage lang über 100 Artists

 

Workshops, Lectures und Showcases in der Berliner Maria am Ostbahnhof als 'Offline Festival for Online Music'.

Visuelles Gesamtkonzept

Es entstand ein graphisches Paket, dass sich aus moderner DDR-Ästhetik bedient und Stilelemente nach postmoderner Manier neu verbindet und 'remixt'. Die Plakate variieren den bekannten Bruderkuss mit frischen Gesichtern, Typografie und Grafiken nehmen ebenfalls den teils störrischen Duktus der modernen DDR Grafik auf und verschmelzen insgesamt zu einem frischen und selbstironischen Stil. Für das Festival entstanden zahlreiche digitale und gedruckte Materialien, die Gestaltung der Location und ein grundlegendes Festival-Outfit, das auch bei weiteren Festivals genutzt wird.

 

Für die Festival Website entschieden wir uns für ein Experiment. Das grundlegende Wordpress System wurde aufgebohrt und mit einem dynamischen, zweispaltigen Layout versehen. Plan war, die geposteten Artikel möglichst aktuell zu 'layouten', wie es bei Tageszeitungen der Fall ist, um Inhaltsbezogen gestalten zu können.
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Epilog – Oh Gott, so viel zu tun!!

Es gibt Leute, die behaupten, sie seien mit ihrer Arbeit verheiratet.
Die 40-Stundenwoche ist was für Weicheier und schlafen kann man wenn man tot ist. Nur wer richtig Gas gibt, bringt es auch zu etwas in diesem globalen Wettkampf um nichts geringeres als das Beste.


Dieses Buch ist ein Statement gegen die Kultur der ununterbrochenen Aktivität, die für so viele selbst­verständlich ist. Stress ist keine natürliche Eigen­schaft des Alltags, niemand fordert von uns, ständig produktiv zu sein. Dabei muss man längst nicht zum Wandermönch konvertieren und der Gesellschaft den Rücken kehren.

Oft reicht schon ein wenig mehr Klarheit über die täglichen Mechanismen, die uns unnötig Kraft kosten, um mit klaren Entscheidungen dem allgemeinen Druck Einhalt zu gebieten. Stress sollte nicht mehr als Statussymbol unserer Leistungs­kultur verstanden werden, sondern als wertvolles Werkzeug im Umgang mit uns selbst.

Diplomarbeit, 2008

20 Exemplare, Eigenproduktion
130 Seiten, 2 Farben


Auszeichnungen

Dank an den DDC für einen Award bei Gute Gestaltung '09
Und die Raymond Loewy Foundation für einen Lucky Strike Junior Designer Award


Veröffentlichungen:

Novum 09/09, Slanted, DesignMadeInGermany Magazin, DDC Gute Gestaltung 09,
Plugged 03/09, Typografik Ausstellung (Forum Typografie 09 Weimar)
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Das Buch ist ein 200 Seiten starker, vielschichtiger Sampler, der sich am Spagat zwischen Chaos und Ruhe versucht und so selbstironisch in die Problematik von Stress und Überforderung eintaucht.
Es finden sich ausgewählte Artikel, Essays und Kurzgeschichten, gemischt mit grafischen und fotografischen Arbeiten, die auf jeweils eigenen Wegen versuchen, die allgegenwärtige Overdose-Kultur zu beleuchten.
Dank an meine Betreuer Alex Branczyk und Prof. Jay Rutherford

Plakatgestaltung für die jährliche
Produktdesignausstellung von Erstererster aus Berlin und DotDotDot aus Milano/ITALY zum Berliner Designmai

Erdacht und verworfen mit Oliver Otto und erstererster

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Exozet Interact Wien bat mich, ein Print Konzept für ihren Kunden RedBull anzufertigen. Für die Olympischen Spiele in Vancouver sollte ein hochwertiger, eleganter Media Folder entstehen, der die gesponserten Sportler portraitiert. Gefordert war ein Spagat zwischen der 'agressiven' Marke und dem seriösen Thema Olympia.
Anstelle der üblichen RedBull Optik gestaltete ich einen filigranen Folder und brannte schließlich das Logo per Laser durch den gesamten Folder.

Ergebnis war eine elegante Drucksache, die dennoch die 'brachialität' der Marke RedBull verkörpert. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Credits an Martin Bauer fürs LASERN.
Hat großen Spaß gemacht!

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DER WOLL-MILCH-KNUT

Jan vom Blindwerk bat mich, für einen Pitch des Frankfurter Zoos die Gestaltung zu übernehmen. Herausgekommen ist ein freies Screendesign, dass den Versuch wagt, einer breiten Zielgruppe alle nötigen Infos in einem frischen Design zu präsentieren.

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Als 'Gastarbeiter' bei Syntax in Jordanien

Syntax kann als die einzige ernstzunehmende Brandingagentur in Jordanien bezeichnet werden. Während meines Aufenthaltes dort wurde ich mit der Gestaltung und Produktion eines Corporate Designs für einen neuen Logistikdienstleister ala DHL oder UPS betraut.

Begonnen mit einem Logo und einem Look & Feel musste schnell mit der Produktion von allerlei Material begonnen werden, denn die Lieferwagen standen in Kuwait schon in den Startlöchern. Die oft überraschende Arbeit in Jordanien hat mir großartige Erfahrungen in Sachen Flexibilität, Spontaneität bereitet.

Corporate Design auf arabisch

Die Entwicklung des Visuellen Konzeptes musste innerhalb weniger Wochen Wasserdicht sein: Klare Abgrenzung zur Konkurrenz, vollständig ins Arabische übertragbar und basierend auf möglichst wenig Elementen.

Bereits während der Konzeptarbeit entstand die Website, Cardesigns, Uniformen, Geschäftspapiere, Package Designs, Werbematerial und ein umfassender Styleguide. Interessant war auch die Entwicklung eines passenden arabischen Version des Corporate Fonts mit dem mauretanischen Typedesigner Mohamed Hacen.
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Corporate Design, 2006
Visuelles Konzept, Logo, Typografie
Umfassende Produktion von Materialien
Entstanden bei Syntax Digital, Jordanien

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Semesterarbeit, 2006
500 Exemplare, Offsetdruck, Ausverkauft
220 Seiten, Schwarz/Gold
www.whitelabel-mag.com

Besprochen bei: Novum, HD Schellnack, Slanted,

im Team mit Karl Badde & Hanz Ziebandt (Plastiq), Jens Mayer, Fotos von Johanna Schiegnitz

Ihr könnt doch nicht alle Namen rauslassen!

Sobald es darum geht, mit Gestaltung seinen Lebensunterhalt zu verdienen, gilt es Entscheidungen zu treffen: Lasse ich mich anstellen oder mache ich den Schritt in die Selbständigkeit? Große Agentur oder doch kleiner Designladen? Kunst oder Kommerz? Alleine oder im Team? Berlin oder Barcelona?

40 deutsche Designer aller Couleur geben in Whitelabel ihr Statement. Ob erfahren, unerfahren, frei, angestellt, geschäftsführend oder irgendwo dazwischen, ob Preisträger, Anfänger oder Agenturchef… alle beschreiben ihren ganz eigenen Weg.

In einem Beruf, in dem man täglich mit Marken spielt, Identitäten schafft und gern auch selbst zur Marke wird, wagten wir ein Experiment: Was passiert, wenn man die bunte Hülle weglässt?

In Absprache mit den Interviewpartnern entfernten wir alle Hinweise, die auf den Status des Büros oder die Identität der Designer verweisen. Dem Leser verbleibt somit keine Wahl: Er muss sich unvoreingenommen den Texten nähern. „Glanz und Gloria“ lässt sich also nicht in berühmten Namen finden, sondern erst die Lektüre bringt Antworten.


DER WOLL-MILCH-FISCH

Die Kollegen von compuccino baten mich, für die Produktion des Hamburger Stadtportals zeitweise die Art Direktion
zu übernehmen. Nach dem erfolgreichen Pitch galt es, das vorhandene Grundlayout mit den umfassenden Anforderungen
an Usability, Barrierefreiheit und Information in Einklang zu bringen.



Typogravieh Lebt

Gestaltung des internationalen Sommer Typosiums
an der Bauhaus Uni Weimar

Konzept, Grafik, Print, Online
Im Team mit Simon Kiepe, Kari Wolf, Lasse Fister, Jens Mayer, Karl Badde, Alex Branczyk

Und es bewegt sich doch!

3 Wochen Kloppen für eine Typokonferenz, die es direkt mit der Typo in Berlin aufnahm! Alex Branczyk powerte uns ans Limit und im großartigen Team legten wir den Grundstein für 5 Jahre Typo-Konferenz für die Bauhäusler.


Wer kann einen (Öko)Strom-Kreis malen?

TMG vermittelt Unternehmen für Erneuerbare Energien an einander, um die Vorteile der jeweiligen Technologien zu verheiraten.

Aufgabe war es, diese Ansage visuell zu vermitteln, klar simpel, international einleuchtend. Für die Kollegen von Elementar dachte ich einmal im Kreis.

Max Lisewski
Diplom Designer

Gleimstraße 23
10437 Berlin / DE
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0176 / 21 67 93 82
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Max Lisewski (*1981), freier Grafikdesigner in Berlin.

Max arbeitet seit 10 Jahren als Grafikdesigner. Nach Praktikas und freier Arbeit Büros wie Antwerpes Berlin, Emmixx, Extrajetzt oder den
Jungen Wilden Digitalen begann er 2003 mit dem Studium an der Bauhaus Univerität Weimar, in dem sein Fokus von der
digitalen zur Printgestaltung erweitert wurde.

Während des Studiums arbeitete er weiter frei für Büros wie Emotion Effects, Syntax Digital Jordan, MdM, Meso, oder die goldenen Zwanziger.
Längere Auslandsaufenthalte in Asien und dem mittleren Osten brachten neue Einsichten, die nachhaltig in seine Gestaltung einfließen.

Ein Schwerpunkt bildet heute sein Fokus auf verantwortungsvolle und sozial verträgliche Gestaltung, sowohl in Bezug auf seine Arbeitsweise als
auch in der Auswahl der Kunden und Projekte.

Max arbeitet derzeit an  Information Design  ,  Branding  und  Visuellen Konzepten  für nationale und internationale Kunden.
Er ist offen für schöne Projekte in Eigenregie – und arbeitet gern an komplexen Jobs in komplexen Teams.

Weitere Arbeiten und Infos gerne auf Anfrage.
CV auf Xing.


Danke fürs Klicken!



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